7 Einrichtungs-Tipps für deine Meditationsecke



Raum für deine Entfaltung


Ist es nicht wunderschön Zuhause einen Lieblings-Ort zu haben, wo sich Körper, Geist & Seele regelmäßig auf ein Date miteinander treffen? Schließlich ist die Zeit die wir uns selbst schenken, um wieder in unserer Mitte anzukommen, eine super wichtige Grundlage für Gesundheit, Erfolg und echte Zufriedenheit.


Damit Herz und Verstand aber auch in der richtigen Stimmung sind, um miteinander auf Tuchfühlung zu gehen, ist es wichtig, dass die Umgebung passt - die Energie unseres Umfeldes wirkt sich schließlich immer auch auf unser Inneres aus. Deshalb möchte ich heute mit dir 7 Einrichtungs-Tipps teilen, um einen Meditationsbereich zu schaffen, der echte Glücksgefühle in dir weckt. Na, bist du bereit für einen Tapetenwechsel? Los geht's!



Meditation für Transformation


Wenn deine Gedanken gefühlt mal wieder um die gesamte Erdkugel kreisen, leitest du sie am besten direkt in den fernen Osten. Dort soll die Meditationspraxis schließlich ihren Ursprung haben. Die frühe Form der Meditation war eine Kombination aus kontrolliertem Atmen und dem Fokussieren auf das Göttliche. Bereits vor einigen tausenden Jahren soll die Geistesschulung schon in Form von Gebetsmeditationen praktiziert worden sein. Während des 20. Jahrhunderts erlangte die Meditation dann auch in der westlichen Welt immer mehr Aufmerksamkeit. Der Beweis: du liest gerade diesen Text. :)


Das echte Meditation so viel mehr als eine beliebte Instagram-Pose ist, wurde bereits in einigen Studien belegt. Die Zeit mit uns selbst reduziert nicht nur nachweislich Stress, Schmerz und wirkt sich positiv auf Körper, Geist & Seele aus, auch die Struktur im Gehirn soll sich durch dauerhafte Meditationsübungen so verändern, dass sie unsere Leistungsfähigkeit und Konzentration fördern. Außerdem berichtet Sara Lazar vom Massachusetts General Hospital in Boston sogar, dass Meditation das Areal im Gehirn schrumpfen lässt, das ,unter anderem, an der Steuerung von Angst beteiligt ist. Gleichzeitig nehmen die Bereiche im Gehirn zu, die mit Mitgefühl assoziiert sind. Ziemlich coole Ergebnisse, dafür, dass wir uns erlauben einfach nur mal "dazusitzen". Findest du nicht auch?


Das Schöne am Meditieren ist außerdem, dass es dafür nicht viel braucht – nur einen Platz, an dem du dich fallen lassen kannst. Und hier kommen wir schon zum eigentlichen Thema:



Mit diesen 7 Tipps gestaltest du einen Meditationsraum, der alle Sinne berührt:


1. Design - Wähle deinen Style


Meditation bedeutet nicht, dass du in einem kahlen Raum vor einer weißen Wand sitzen musst. Um zur Ruhe zu kommen braucht es einfach eine Stimmung in der du dich wohlfühlst - und dafür braucht es ein klares Konzept. Überlege dir als Erstes, welche Umgebung oder Stimmung dir ein positives Gefühl gibt. Das Meer? Der Wald? Helle Räume? Suche dir passende Inspirationsbilder und richte dann deine Ecke sowohl farblich, als auch thematisch mit passenden Accessoires ein.


Das Motto in meinem Meditations-Eck ist zum Beispiel "Cozy Jungle", deshalb gibt es einen Mix tropischer Pflanzen in Kombination mit weichen, kuscheligen Materialien.


Wichtig: Achte darauf, dass dein Meditationsraum beruhigend wirkt und du wirklich nur Dinge einsetzt, die eine kraftvolle Bedeutung für dich haben. Weniger Ballast = mehr Balance.


Zur Inspiration hab ich ein Pinterest Board für dich zusammengestellt. Jetzt entdecken!



2. Pflanzen - Back to the Roots

Der schnellste Weg zurück zu unserem Kern führt immer über unsere Wurzeln - durch die Natur. Natürlich ist es im Alltag nicht immer möglich eine ausgiebige Wanderung zu machen, um sich wieder zu erden, aber manchmal reicht auch schon ein Blick ins Grüne, um unseren Geist zu beruhigen. Bei mir dürfen deshalb Pflanzen im Meditationsbereich nicht fehlen. Sie beleben kahle Flächen, brechen harte Kanten und bringen, neben ihrer Wirkung als Ruhepol, zudem frische Luft in den Raum. Perfekt, um gaaanz tief ein- und auszuatmen. Diese 10 Pflanzensorten sorgen für saubere Luft in deiner Ecke: Efeu, Blattfahne, Bogenhanf, Birkenfeige, Drachenbäume, Chrysantheme, Grünlilie, Efeutute, Philodendron



3. Licht - Von Beleuchtung zu Erleuchtung


Zu einem angenehmen Ambiente zählt auch die passende Lichtstimmung. Zu grelles, künstliches Licht macht uns innerlich nur unruhig. Generell sollte nichts heller leuchten als du selbst. ;) Deshalb weg mit grellem Licht und her mit Kerzenschein und kleinen Diffusor-Lampen, die warmes Licht in den Raum bringen.



4. Sitzgelegenheit - Auf das richtige Meditationskissen setzen

Wenn du deinem Seelenleben auf den Grund gehst, sollte zunächst einmal die Grundlage passen: eine bequeme Sitzhaltung. Ein Meditationskissen unterstützt dich bei deiner Meditationspraxis und schenkt dir Komfort und Stabilität, um in deiner gewählten Sitzposition eine Zeit lang verweilen zu können. Das Schöne daran ist auch, dass du das Kissen an jeden beliebigen Ort mitnehmen und dein Entspannungsprogramm ganz spontan auch mal nach Draußen verlegen kannst.

Hier findest du schöne Meditationskissen: (Werbung unbezahlt) Vio Yoga Grüne Erde

Lotuscrafts



5. Spielfläche - Die Yogamatte rocken

Meditieren kann man nicht nur passiv, sondern auch aktiv – mit Yoga zum Beispiel. Denn dadurch werden die Vitalität gefördert, Verspannungen gelöst und die Verbindung von Körper und Geist zusätzlich gestärkt. Daher sollte auch eine Yogamatte immer griffbereit für ein ausgedehntes Yogi-Programm bereitstehen. Außerdem ist eine coole Matte auch ein tolles Accessoires um deinen Raum etwas aufzupeppen, Achte dabei darauf, dass sie rutschfest und hautverträglich ist.


Hier gibt's meine Yogamatten Empfehlungen: (Werbung unbezahlt)

Vio Yoga Jade Yoga Europe

Manduka Lite



6. Raumduft - Immer der Nase nach


Der Duft von salziger Meeresluft, einem Lavendelfeld oder frischem Apfelkuchen – Gerüche wirken direkt im zentralen Nervensystem, können uns sofort in eine andere Stimmung versetzen und spürbare Reaktionen in uns hervorrufen. Der gezielte Einsatz von ätherischen Ölen und Räucherstäbchen kann das Meditationserlebnis dementsprechend intensivieren.


Geschmack ist wie immer subjektiv, wähle die Düfte also nach deinem ganz persönlichen Empfinden aus. Während Zitrusdüfte wie Grapefruit, Orange oder Zitrone belebend wirken, kommst du mit Lavendel, Zimt, Vanille oder Rose wunderbar zur Ruhe. Ich selbst verwende in meinem Alltag folgende Düfte: Lavendel, Pfefferminz, Zitrone, Wild Orange, Grapefruit, Weihrauch, Ylang Ylang


Infos zu meiner Lieblingsmarke für ätherische Öle gibt es hier: (Werbung unbezahlt & aus Überzeugung)

DoTerra



7. Akustik - Klingt nach Entspannung

Beim Meditieren gibst du den Ton an. Zu einem Wohlfühlort gehört nicht nur die richtige Einrichtung, sondern auch eine angenehme Akustik. Ob du lieber mit oder ohne Musik meditierst, ist deine individuelle Entscheidung. Eine geführte Meditation oder die passende Musik kann dir besonders am Anfang deiner Meditationspraxis dabei helfen, deinen Geist zu fokussieren, indem du als Anker deine Aufmerksamkeit darauf richtest.


Musik ist außerdem sehr kraftvoll, um Emotionen ins Fließen zu bringen. Sie berührt uns direkt im Herz und bewegt unser Innenleben. Sie erzeugt bewusste Stimmungen und kann uns von einer in die nächste Gefühlslage transportieren. Wenn du gerade eher aufgedreht und nervös bist, können dich langsame, natürliche Töne wieder erden (zum Beispiel meine "Peaceful Meditation" Playlist) . Wünschst du dir mehr Leichtigkeit und Offenheit, wähle eher helle, gefühlvolle Klänge (zum Beispiel aus meiner "Mindful Piano" Playlist).


Hier geht's direkt zu meinen Spotify Playlists: Spotify Playlists Zu meiner geführten Morgen-Meditation gelangst du hier: Morning Meditation



Ab geht’s: Runter auf`s Kissen oder rauf auf die Matte – erschaffe dir deinen persönlichen Wohlfühlort und gönne dir regelmäßig ein Date mit dir selbst. Aber bevor du loslegst, nimm erst noch einmal einen tiefen Atemzug durch die Nase und dann schließen wir die Kiste mit einem gemeinsamen, liebevollen "Ohhhhm." :)